2011 Nachwuchsjournalistenpreis

Auch 2011 sollte der Preis „dazu Mut machen, in der säkularen Welt Werte zu leben, die am Wort Gottes ausgerichtet sind“, wünschte sich die Vorsitzende des Christlichen Medienverbundes KEP, Margarete Hühnerbein. Benjamin Piel, Volontär bei der „Schweriner Volkszeitung“, erhielt den Preis für seinen Text „Nächste Ausfahrt: Tod“, in dem er die Eltern einer jungen Frau porträtiert, die kurz vor ihrer Hochzeit bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen war. Den zweiten Preis erhielt der Radiojournalist und Blogger Stephan Dreytza aus Greifswald für seinen Radiokommentar „Kann es sein, dass Nazis auch Menschen sind?“ Darin bezieht Dreytza klar Position gegen einen geplanten NPD-Aufmarsch und stellt zugleich die provokante Frage, ob das biblische Gebot „Liebet eure Feinde“ auch für Nazis gilt. Der Politik- und Medienwissenschaftler Daniel Kirch, Redakteur bei der „Saarbrücker Zeitung“, gewann den dritten Preis für seinen Text „Ein Abenteuer im Dienste Gottes“. Er porträtiert darin drei Männer, die sich für das Priesteramt in der katholischen Kirche entschieden haben und beschreibt, wie sie sich trotz der zunehmenden Entkirchlichung der Gesellschaft und den Skandalen um missbrauchte Kinder bewusst den Kirchen hinwenden.